Die Reichtumsuhr - Für den Fall, dass jemand wissen will, wo das ganze Geld abgeblieben ist.

Arabischer Frühling der Rüstungsindustrie?

Algerien, das gerade erst seine Demokratiebewegung blutig niedergeschlagen hat, soll im Zeitraum von zehn Jahren modernste Rüstungs- und Sicherheitstechnologie aus Deutschland erhalten. Der Gesamtwert dieser Geschäfte soll 10 Mrd. Euro betragen. Die einzelnen Geschäfte waren teils bereits seit Monaten vorbereitet worden und erhielten nun vom Bundessicherheitsrat grünes Licht.

Vollständiger Text:

http://www.imi-online.de/2011.php?id=2325  

AUSDRUCK - Das IMI-Magazin (Juni 2011)

  AUSDRUCK - Das IMI-Magazin (Juni 2011)
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SCHWERPUNKT: DEUTSCHLAND UND DIE BUNDESWEHR

-- Jürgen Wagner: Krieg trotz Kassenlage: De Maizieres „Eckpunkte für die Neuausrichtung der Bundeswehr“

-- Claudia Haydt: Wehrpflicht als Auslaufmodell: Warum für weltweite Militärinterventionen keine Wehrpflichtigen gebraucht werden

-- Jonna Schürkes: Eskalation in „Bad Taloqan“

-- Jürgen Wagner: „Es gibt keine gerechten Kriege - aber notwendige“ - Wolfgang Ischinger wird Honorarprofessor in Tübingen

-- Michael Haid: Wann ist Krieg erlaubt? Anmerkungen zu skandalösen Schulmaterialien


AUßERHALB DES SCHWERPUNKTS:

-- Tim Schumacher: Europas Geheimdienst: Das Joint Situation Centre

-- Michael Haid: Osama bin Laden – werden völkerrechtswidrige Tötungen hoffähig?

-- Mirko Petersen: Russland, Quo Vadis? Machtpolitik zwischen Asien und Europa

-- Christoph Marischka: Côte d´Ivoire: erste Bilanz eines angekündigten Bürgerkrieges

-- Andreas Seifert: Shi Lang: Chinas erster Flugzeugträger

 

 

Wehrpflicht als Auslaufmodell

Das Ende der Wehrpflicht bedeutet für viele Freiheit von einem Zwangsdienst. Doch unter den Bedingungen, dass gerade die Armeen der reichen Staaten immer stärker zu weltweiten Interventionsarmeen werden, ist das Ende Wehrpflicht auch die konsequente Fortsetzung des Umbaus der Armeen zu effizienten Kriegsführungsinstrumenten. Ein Anlass zu ungetrübter Freude ist die Abschaffung der Wehrpflicht erst dann, wenn gleichzeitig auch ein Ende der Auslandseinsätze, ein Ende der Angriffskriege und der humanitär verbrämten internationalen Militärinterventionen beschlossen wird.

 

Vollständiger Text hier:

http://www.imi-online.de/2011.php?id=2304

Krieg im Abseits

27. Internationale Sommerakademie Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Burg Schlaining (Burgenland) Sonntag, 4. Juli – Freitag, 9. Juli 2010

Freitag, 9. Juli 2010

10:00–13:00Uhr
Vom „vergessenen Krieg“ zum umfassenden Frieden

Strategien gegen das „Vergessen“ – Öffentliche Aufmerksamkeit und die Chancen für erfolgreiche Bearbeitung von Konflikten

Claudia Haydt (IMI Tübingen)

Not all actions fit at all times.
Möglichkeiten und Methoden der zivilen Krisenprävention

Angelika Spelten (INEF Duisburg, Plattform zivile Konfliktbearbeitung)

Moderation: Thomas Bergmayr
(Journalist, derstandard.at)

Broschüre mit mehr Informationen zur Sommerakademie:

http://www.aspr.ac.at/sak/SAK2010/broschuere2010.pdf 


 

Gesundheit und Sicherheit in Afghanistan

Samstag, 12.09.09, Hannover

Rückblick und Ausblick nach acht Jahren zivil-militärischer Intervention

Beginn: 12.09.2009 10:00

Ende: 12.09.2009 17:00

Symposium an der Medizinischen Hochschule Hannover

Veranstalter: Stabsstelle für interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin und Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Hochschule Hannover
in Zusammenarbeit mit IPPNW-Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte in sozialer Verantwortung

Thema: In der Nachfolge des 2007 an der MHH durchgeführten Symposiums "Gesundheit im Kontext struktureller und militärischer Gewalt" wollen wir uns nun am konkreten Beispiel erneut mit dieser Thematik befassen.

ReferentInnen und Vorsitzende: Prof. Dr. med. Hans Anton Adams, OFA Dr. med. Volker Eisenlohr, Prof. Dr.med. A. Frewer, Claudia Haydt, Dr. phil. Peer Heinelt, Gerd Höfer, Christoph Hörstel, Matthias Jochheim, Prof. Dr. med. Michael Krawinkel, Dr. Hans Joachim Lenz, Katja Maurer, Dr. phil. Bärbel Miemietz, Dr. med. Aimal Safi, Sophia Schelcher, Dr. med. Ljiljana Verner

Mehr Infos: 

Einladungsflyer

Maritimes Säbelrasseln

Die internationalen Fischfangflotten rauben am Horn von Afrika Milliardenwerte. Die daraus resultierende Piraterie wird von Industriestaaten mit Militarisierung der wichtigen Handelsroute beantwortet

Weithin sichtbar waren die Flammen, als in der Nacht von 18. auf den 19. November die indische Fregatte »INS Tabar« im Golf von Aden ein vermeintliches Piratenmutterschiff beschoß und versenkte. Nachdem in den Wochen zuvor mehrere Schiffe von Freibeutern gekapert worden waren, zuletzt der saudische Supertanker »Sirius Star«, gab es damit endlich eine Erfolgsmeldung im Kampf gegen die Piraten. In »Selbstverteidigung« und in einem »erbitterten Kampf« konnte die indische Marine den »Piraten ihre schwimmende Plattform« entziehen – so bejubelten die meisten internationalen Medien das Geschehen. Als sechs Tage später der vermutlich einzige Überlebende der Besatzung aus dem Meer gerettet wurde, kam eine gänzlich andere Geschichte zum Vorschein. Piraten hatten den thailändischen Fischkutter »Ekawat Nava 5« geentert. Als die »Tabar« sich näherte, drohten die Piraten, gaben einige Schüsse ab und verließen den Fischtrawler mit ihren Schnellbooten. Das Schiff mitsamt seiner größtenteils gefesselten Besatzung ging in Folge des Beschusses durch das Kriegsschiff in Flammen auf und sank. Ein Besatzungsmitglied wurde tot geborgen und 14 werden bis heute vermißt.

Dieser Vorfall zeigt überdeutlich, was es bedeuten kann, wenn Piratenbekämpfung zu einer militärischen Aufgabe wird. Wer den Indischen Ozean zum Aufmarschgebiet für eine neue Runde globaler Machtpolitik macht, der trägt massiv zur sicherheitspolitischen Eskalation bei. (IMI-Analyse 2008/040 - vom 5.12.2008)

Hier gehts zu vollständigen Artikel.

20.9.2008 Demonstration in Berlin und Stuttgart

Dem Frieden eine Chance
Truppen raus aus Afghanistan

Nein zur Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Globale Armutsbekämpfung – ein Trojanisches Pferd?

Globale Armutsbekämpfung – ein Trojanisches Pferd?
Auswege aus der Armutsspirale oder westliche Kriegsstrategien?
Sonntag, 6. Juli – Freitag, 11. Juli 2008, 25. Internationale Sommerakademie Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK), Burg Schlaining

http://www.aspr.ac.at/sak.htm

Internationaler Afghanistan-Kongress

Die Bundesrepublik Deutschland versinkt immer tiefer im Sumpf des grausamen Afghanistan-Krieges. Im Sommer d.J. wird erstmals eine Schnelle Eingreiftruppe der Bundeswehr die dort bereits stationierten ISAF-Verbände verstärken. Und in Berlin pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass bei der Verlängerung des Einsatzmandats im Herbst eine massive Truppenaufstockung vorgenommen werden soll.

Der Krieg in Afghanistan, den die USA und ihre Verbündeten vor fast sieben Jahren begonnen haben, verstößt gegen das Völkerrecht und tritt alle Gesetze der Menschlichkeit mit Füßen. In den meisten Regionen des Landes herrschen heute Warlords und Drogenbarone; Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Die ausländischen Truppen werden keineswegs als Befreier, sondern zunehmend als feindliche Besatzer gesehen, gegen die jeder Widerstand gerechtfertigt erscheint.

Was Afghanistan braucht, ist Frieden als Voraussetzung für eine souveräne Demokratie. Der zivile Wiederaufbau und eine soziale Entwicklung können überhaupt erst gelingen, wenn der Krieg beendet und die fremden Truppen abgezogen sind. und die somit freiwerdenden Mittel für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen genutzt werden. Karitative und humanitäre Hilfsorganisationen bestätigen immer wieder, dass Hilfe am besten dort geleistet werden kann, wo kein Militär vorhanden ist. Es ist ein Skandal, dass für den Krieg ein Vielfaches an Geld ausgegeben wird wie für den zivilen Wiederaufbau!

Die Beendigung des Bundeswehreinsatzes ist noch keine Garantie, eröffnet aber eine Chance für eine friedlichere Entwicklung in Afghanistan. Andere Kriegsparteien würden damit unter Druck geraten, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen.

Wir laden ein zu einem Internationale Afghanistan-Kongress am 7./8. Juni 2008 in Hannover. Der Kongress steht unter dem Motto: "Dem Frieden eine Chance -- Truppen raus aus Afghanistan!" Mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland, mit Betroffenen aus Afghanistan, mit Kriegsverweigerern und Friedensaktivisten aus Europa und Übersee wollen wir den Unwahrheiten und Verdrehungen der herrschenden Politik von Washington bis Berlin entgegen treten und dem weltweiten Widerstand gegen den Krieg eine Stimme verleihen.